FElix Vallotton

Maler gegen die Zeit

Félix Vallottons

Der Grafiker, Maler und Schriftsteller Félix Vallotton (Lausanne 1865 – Paris 1925) ist keiner Kunstrichtung zuzuordnen. Vallottons um die Jahrhundertwende entstandenen Intérieurs sind ohne Vorläufer in der Kunstgeschichte. Seine Portraits sind schonungslose Psychogramme seiner Modelle. Die Holzschnitte, mit denen Vallotton schon in jungen Jahren berühmt wurde, rechnen bitterböse mit Lebensstil und Ambitionen des Grossbürgertums ab, mit dessen Sehnsüchten und Frustrationen der Künstler durch eigene Erfahrung bestens vertraut war.
Die teilweise monumentalen Akte Vallottons sind in ihrer unterkühlten Erotik und sachlich-realistischen Malweise von staunenswerter Modernität. Und viele Meisterwerke Vallottons sind auch heute noch eine ästhetische und psychologische Provokation.

Félix Vallottons

Félix Vallotton – Ein Dialog

Mit Rudolf Koella und Werner Weber 

Nicht nur die Kunst Félix Vallottons gibt Rätsel auf. Auch die Person des Künstlers und Schriftstellers entzieht sich den Klischees psychologischer Zuordnung – auch wenn Schlüsselworte zum Verständnis des Künstlers «Einsamkeit» und «Distanz» heissen.

Der Kunsthistoriker Rudolf Koella und der Literaturwissenschafter Werner Weber sind Vallotton-Kenner von Rang. In einem leidenschaftlich und auch mit Humor geführten Dialog suchen sie Antworten auf die Fragen, die Félix Vallottons Werk und Person dem staunenden und wissbegierigen Betrachter von heute mit Nachdruck stellen.

Félix Vallottons

Félix Vallottons