Der erotische Kontinent Paris

mit Paul Nizon

«Es ist so viel Einladung, Lockung, Verführung in diesen Pariser Strassen, so viel Anruf, das Parkett oder Parterre des Lebens.» Paul Nizon

Das Motiv der Stadt Paris als intellektuelle und erotische Ekstase zieht sich durch das Werk des Schweizer Schriftstellers Paul Nizon. Besonders der Roman «Das Jahr der Liebe» thematisiert Nizons «allerotisches Lebensgefühl», das ihn überwältigt, verschlingt, befreit und ihm den nachhaltigen Eindruck vermittelt, sich in Paris in einem mächtigen Lebens- und Menschheitstraum zu bewegen.

Paul Nizon, Schriftsteller.

Geboren 1929 in Bern, lebt in Paris. Für sein Werk erhielt er bedeutende Ehrungen und Auszeichnungen.

Werke (Auszug): Canto (1963). Diskurs in der Enge. Aufsätze zur Schweizer Kunst (1970). Im Hause enden die Geschichten (1971). Untertauchen (1972). Stolz (1975). Das Jahr der Liebe (1981). Aber wo ist das Leben (1983). Am Schreiben gehen. Frankfurter Vorlesungen (1985). Im Bauch des Wals (1989). Die Innenseite des Mantels (1995). Hund. Beichte am Mittag (1998). Taubenfrass (1999). Das Drehbuch der Liebe. Journal 1973-1979 (2004). Das Fell der Forelle (2005). Die Zettel des Kuriers, Journal 1990-1999 (2008); Romane, Erzählungen, Journale (2009).